Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau

Nicht-Regierungsorganisationen

Für seine Arbeit bedi­ent sich der Sachver­ständi­ge­nauss­chuss auch soge­nan­nten Nicht-Regierung­sor­gan­i­sa­tio­nen (NGOs = non-gov­ern­men­tal organ­i­sa­tions), um möglichst bre­it gefächerte län­der­spez­i­fis­che Infor­ma­tio­nen über die Ver­tragsstaat­en zu erhal­ten. Wie diese Beze­ich­nung schon erken­nen lässt, han­delt es sich um unab­hängige Grup­pierun­gen, die nicht staatlich sind, son­dern zivilge­sellschaftliche Vertreter, die sich an den poli­tis­chen Prozessen der UNO beteili­gen. So sind diese von den staatlichen Vertretern abzu­gren­zen.

Ger­ade im Hin­blick auf die Beurteilung der jew­eils fäl­li­gen Berichte der Ver­tragsstaat­en, begrüßt der Auss­chuss seit Beginn sein­er Arbeit die Mitwirkung von Nicht-Regierung­sor­gan­i­sa­tio­nen, die die Auss­chus­sar­beit ver­fol­gen. Ihre Mit­teilun­gen und Berichte kön­nen diese NGOs sowohl mündlich als auch schriftlich übergeben. Der Sachver­ständi­ge­nauss­chuss erle­ichtert den inter­na­tionalen NGOs, den Organ­i­sa­tio­nen der Vere­in­ten Natio­nen, den unter­schiedlichen Fonds und Pro­gram­men die Teil­nahme an ihren Auss­chuss-Sitzun­gen, indem diese Vertreter der nationalen NGOs entsenden dür­fen.

Zu den jew­eili­gen Bericht­en der Ver­tragsstaat­en wer­den von ver­schiede­nen NGOs sog. Schat­ten­berichte an den Auss­chuss übergeben, die damit ihre Ein­schätzun­gen und Exper­tisen zu dem Staaten­bericht äußern. So wird durch sie auf Prob­lem­bere­iche aufmerk­sam gemacht, die im offiziellen Staaten­bericht fehlen oder con­trär dargestellt wer­den. Der Sachver­ständi­ge­nauss­chuss ist damit in der Lage, diese Ein­schätzun­gen und Beurteilun­gen in seine abschließen­den Bemerkun­gen zu dem offiziellen Staaten­bericht ein­fließen zu lassen.