Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau

Staatenberichte zur Frauenrechtskonvention

Es beste­ht nach Art 18 CEDAW für Ver­tragsstaat­en die Verpflich­tung, in regelmäßi­gen Abstän­den Berichte zu ver­fassen. Alle vier Jahre hat jed­er Staat, der die Frauen­recht­skon­ven­tion unterze­ich­net hat, einen Bericht über die von der Regierung ver­fol­gte Gle­ich­stel­lungspoli­tik dem Gen­er­alsekretär der Vere­in­ten Natio­nen zur Beratung durch den Auss­chuss vorzule­gen. Durch Nichtregierung­sor­gan­i­sa­tio­nen, die soge­nan­nte Schat­ten­berichte ver­fassen, wird der Bericht ergänzt. Durch sie kön­nen zusät­zliche Infor­ma­tio­nen mit­geteilt wer­den oder auch Anre­gun­gen bezüglich kri­tis­ch­er Nach­fra­gen an die Staat­en geäußert wer­den. Aus der Sicht dieser Nichtregierung­sor­gan­i­sa­tio­nen wird die Sit­u­a­tion im Hin­blick auf die Frauen­recht­skon­ven­tion im Lande beschrieben.

Das Bun­desmin­is­teri­um für Fam­i­lie, Frauen, Senioren und Jugend ist in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land für den CEDAW-Bericht zuständig.
Schat­ten­berichte zum 6. Staaten­bericht der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land sind erstellt wor­den von:

Die Bun­desregierung hat im Jahre 2011 einen Zwis­chen­bericht zu den Pri­or­ität­s­the­men

  • Inter­sex­uelle / Trans­sex­uelle sowie
  • Besei­t­i­gung von Loh­nun­gle­ich­heit von Frauen

ver­fasst. Zu diesem Bericht ist die Bun­desregierung vom Auss­chuss der Frauen­recht­skon­ven­tion in deren abschließen­den Bemerkun­gen vom 12. Feb­ru­ar 2009 aufge­fordert wor­den. Hierzu hat es einen Alter­na­tivbericht von Deutschen Frauen­recht­sor­gan­i­sa­tio­nen als Antwort auf den Zwis­chen­bericht der Bun­desregierung gegeben.