Welt­frau­en­kon­fe­renz in Peking

United Nations Fourth World Conference on Women, Beijing, China

Zusam­men mit der Frau­en­rechts­kon­ven­ti­on ist die Pekin­ger Akti­ons­platt­form eines der wich­tigs­ten inter­na­tio­na­len gleich­stel­lungs­po­li­ti­schen Bezugs­do­ku­men­te. Auf ihr basie­ren vie­le Initia­ti­ven in der Gleich­stel­lungs­po­li­tik. Die Vier­te Welt­frau­en­kon­fe­renz der Ver­ein­ten Natio­nen fand 1995 in Peking statt. Durch sie wur­de das Gen­der-Main­strea­ming Kon­zept in der Poli­tik der Ver­ein­ten Natio­nen verankert.

Die Akti­ons­platt­form von Peking ent­hält kon­kre­te Maß­nah­men und Auf­ga­ben zur För­de­rung der Gleich­stel­lung der Geschlech­ter in zwölf Berei­chen. Die­ses umfas­sen­de Pro­gramm ist von 189 Staa­ten in der sog. Pekin­ger Erklä­rung ein­stim­mig ange­nom­men wor­den. Dar­in ver­pflich­ten sich alle Mit­glied­staa­ten den Inhalt der Akti­ons­platt­form auch umzu­set­zen. Das ist im Jah­re 2000, 2005 und 2010 über­prüft worden.

Auch die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land hat die Pekin­ger Erklä­rung unter­schrie­ben und sich damit ver­pflich­tet, nicht nur deutsch­land­weit, son­dern inter­na­tio­nal die Gleich­stel­lung der Geschlech­ter umzusetzen.

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