Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau

Frauenrechte sind Menschenrechte

Auf der Zweit­en Men­schen­rechtsweltkon­ferenz in Wien vom 14.–25. Juni 1993 ist im Aktion­spro­gramm unter Punkt 18 bere­its fest­gelegt wor­den, dass die Men­schen­rechte der Frauen und der Mäd­chen ein unveräußer­lich­er, inte­graler und untrennbar­er Bestandteil der uni­versellen Men­schen­rechte sind.

Die volle und gle­ich­berechtigte Teil­habe von Frauen am poli­tis­chen, bürg­er­lichen, wirtschaftlichen, sozialen und kul­turellen Leben, auf nationaler, regionaler und inter­na­tionaler Ebene, und die Besei­t­i­gung aller For­men der Diskri­m­inierung auf­grund des Geschlechts sind vor­rangige Ziele der inter­na­tionalen Gemein­schaft.

Auch auf der Vierten Welt­frauenkon­ferenz in Peking vom 4.–15. Sep­tem­ber 1995 ist bekräftigt wor­den, dass Frauen­rechte Men­schen­rechte sind (Bericht der vierten Welt­frauenkon­ferenz, Erk­lärung von Bei­jing, Punkt 8, 9).

Beruhend auf diesen Bekräf­ti­gun­gen und Äußerun­gen ist in den nach­fol­gen­den Jahren 1996 bis 1999 das Fakul­ta­tivpro­tokoll zur Frauen­recht­skon­ven­tion erar­beit­et wor­den.