Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau

Diskriminierung im wirtschaftlichen und sozialen Leben

British_Ladies_Football_ClubArtikel 13 der UN-Frauen­recht­skon­ven­tion normiert die Verpflich­tung zur Besei­t­i­gung von Diskri­m­inierun­gen der Frau auch allen Bere­ichen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens und führt einige hier­für wichtige Bere­ich — das Recht auf Fam­i­lien­bei­hil­fen, das Recht zur Kred­i­tauf­nahme wie für Män­ner, das Recht auf Teil­nahme an Freizeit, Sport und kul­turellem Leben — exem­plar­isch auf.

Entsprechende Bes­tim­mungen enthält im deutschen Recht heute ins­beson­dere das All­ge­meine Gle­ich­be­hand­lungs­ge­setz.

Artikel 13

Die Ver­tragsstaat­en tre­f­fen alle geeigneten Maß­nah­men zur Besei­t­i­gung der Diskri­m­inierung der Frau in anderen Bere­ichen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens, um der Frau nach dem Gle­ich­heits­grund­satz die gle­ichen Rechte wie dem Mann zu gewährleis­ten, ins­beson­dere

  1. das Recht auf Fam­i­lien­bei­hil­fen;
  2. das Recht, Bankdar­lehen, Hypotheken und andere Finanzkred­ite aufzunehmen;
  3. das Recht auf Teil­nahme an Freizeitbeschäf­ti­gun­gen, Sport und allen Aspek­ten des kul­turellen Lebens.