Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau

Diskriminierung der Frau

SPD-Plakat_1919Die UN-Frauen­recht­skon­ven­tion definiert in ihrem Artikel 1 den Aus­druck “Diskri­m­inierung der Frau” so, daß sowohl absichtliche als auch unbe­ab­sichtigte Ungle­ich­be­hand­lun­gen erfaßt wer­den.

Diese Def­i­n­i­tion bedeutet nicht, dass Män­ner oder Frauen mit Fam­i­lienpflicht­en nicht bess­er gestellt wer­den dür­fen. Sie bringt vielmehr zum Aus­druck, dass Frauen allein daraus, dass sie ver­heiratet sind oder Mut­ter sind oder wer­den kön­nten, kein­er­lei Nachteile entste­hen dür­fen.

 

Artikel 1 [Begriffs­de­f­i­n­i­tion]

In diesem Übereinkom­men beze­ich­net der Aus­druck „Diskri­m­inierung der Frau“ jede mit dem Geschlecht begrün­dete Unter­schei­dung, Auss­chließung oder Beschränkung, die zur Folge oder zum Ziel hat, dass die auf die Gle­ich­berech­ti­gung von Mann und Frau gegrün­dete Anerken­nung, Inanspruch­nahme oder Ausübung der Men­schen­rechte und Grund­frei­heit­en durch die Frau – ungeachtet ihres Fam­i­lien­stands – im poli­tis­chen, wirtschaftlichen, sozialen, kul­turellen, staats­bürg­er­lichen oder jedem son­sti­gen Bere­ich beein­trächtigt oder vere­it­elt wird.